29.12.2015

Palfinger verlegt Heilbronner Filiale

Abstatt platzt fast: „Der alte Standort in Abstatt ist aus allen Nähten geplatzt, wir mussten unbedingt etwas tun“, schildert Palfinger-Niederlassungsleiter Uwe Falk die Situation. Eigentlich habe das Unternehmen in Abstatt bleiben wollen, allerdings hat es kein geeignetes Grundstück gegeben, sodass dem Hersteller nichts anderes übrig blieb, als in die Nachbargemeinde Ilsfeld umzuziehen. Dort muss außerdem neu gebaut werden.
(v.l.) Bürgermeister Thomas Knödler, Geschäftsführer Norbert Karrer, Norbert Bauer (Fa. Wildermuth), Niederlassungsleiter Uwe Falk, Markus Baier (Fa. Schmid)

Dort – das ist das Industriegebiet Bustadt in Ilsfeld, 15 Kilometer südlich von Heilbronn an der A81 gelegen. Palfinger errichtet dort – in direkter Nachbarschaft zu den Unternehmen Tecnaro und We Go – seine neue Niederlassung für den Großraum Baden Württemberg, Kostenpunkt: rund vier Millionen Euro. Auf dem 8.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht eine großzügige Montage- und Servicehalle mit sieben 26 Meter tiefen Zufahrtsboxen sowie ein modernes Büro- und Sozialgebäude. „Damit verdoppeln wir unsere Kapazitäten“, freut sich Uwe Falk. Der Neubau inklusive soll in Rekordzeit bezugsfertig sein: Im Juni 2016 will Palfinger die Tore für die Kunden öffnen.

Das Wichtigste: In Ilsfeld werden künftig sämtliche Palfinger-Produkte aus dem Umkreis von rund 50 Kilometern gewartet und repariert – neben Ladekranen also auch Hubarbeitsbühnen, Abroll- und Absetzkipper sowie Ladebordwände. Außerdem soll es am neuen Standort Schulungsräume für die Palfinger-Partner aus der weiteren Region geben.
So wird der Neubau aussehen

„Der Standort ist auf Wachstum angelegt“, betonte Palfinger-Geschäftsführer Norbert Karrer beim ersten Spatenstich. „Palfinger hat aktuell 190 Servicepartner in Deutschland, elf Standorte betreiben wir in Eigenregie.“ Wachstum ist auch personell geplant. Karrer rechnet damit an, dass die elfköpfige Belegschaft in Ilsfeld in den nächsten drei bis fünf Jahren auf 30 Mitarbeiter wächst. „Wir haben hier Ambitionen, das Geschäft läuft gut“, sagt Karrer.

Kommentare

Das sieht ja prächtig aus. Da kann man schon mehr arbeiten als in der Ndl Abstatt und auch das Rangieren der LKW wird wohl besser. Da werden sich die Wettbewerber nun was einfallen lassen müssen aber auch der NEUE Standort braucht Kunden/Umsatz.
Es wird spannend.

04.01.2016