05.08.2020

Fast bis zur Domspitze

Eine neue Skyline entsteht derzeit in Linz. Bis 2025 sollen in der Donaustadt sechs neue Wolkenkratzer in den Himmel wachsen. Einer davon ist der Bruckner Tower, in dessen 31 geplanten Stockwerken 356 neue Wohnungen sowie eine Schule und ein Kindergarten entstehen werden. Drei Wolff-Krane errichten das 98 Meter hohe Gebäude im Auftrag des österreichischen Bauunternehmens Habau Hoch- und Tiefbaugesellschaft.
Am Bruckner Tower in Linz stehen aktuell zwei rote Wolff-Krane mit 120,4 Meter und 131,6 Meter Hakenhöhen.

Im Linzer Bezirk Urfahr prägen im Moment zwei rote Riesen das Stadtbild. Mit stattlichen 120,4 Meter und 131,6 Meter Hakenhöhen werden die beiden spitzenlosen Wolff 6031.12 Clear Krane nur vom Turm des Linzer Doms überragt. Die Höhe braucht es auch, denn mit den Kranen wird am so genannten Bruckner Tower gearbeitet. Nach seiner Fertigstellung wird dies das dritthöchste Gebäude in der Stadt an der Donau sein.
Der Bruckner Tower soll nach Fertigstellung das dritthöchste Gebäude der Stadt sein.

Da die Baustelle von einer stark befahrenen Straße umgeben ist und die behördlichen Auflagen eine Straßensperrung nicht zuließen, konnte die Montage mit einem 160-Tonnen Autokran nur im Baufeld selbst stattfinden. Daher wurden beide Krane mit dem Turmsystem TV 20 mit nur zwei Metern Seitenlänge ausgestattet und in zwei Etappen auf ihre Endhöhen mittels der Klettertechnik gebracht. „Die Konstruktion der Wolff-Krane lässt es zu, die Krane trotz des schlanken Turms und der großen Turmhöhen nur jeweils zwei Mal am Gebäude abzuspannen“, erläutert Istok Kutos, Vertriebsleiter bei Wolffkran Austria. „Das spart einerseits Kosten und andererseits wird der Baufluß durch wenige Abspannungen so wenig wie möglich gestört, was das Krankonzept für den Kunden besonders wirtschaftlich macht.“
Trotz ihrer stattlichen Höhe kommen die Krane mit jeweils nur zwei Abspannungen aus.

Bis Mitte 2019 war noch ein dritter Wolff 6031.12 mit 46,5 Metern Hakenhöhe auf der Baustelle im Einsatz, der die zur Schule gehörige Turnhalle errichtete. Die beiden verbliebenen Krane werden noch bis Ende 2020 auf der Baustelle stehen, wo sie vor allem für Betonierarbeiten eingesetzt werden.

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